"Iomedaes Taten"

Note · 55 GM · Gewicht 2

"... als sie sahen, wie das Schwert ihrer Anführerin von finsterer Magie zerbrochen wurde, geriet die Entschlossenheit der Soldaten ins Wanken. Ein Raunen ging durch ihre Reihen und viele von ihnen fielen auf die Knie. Sie deuteten das Geschehene als böses Omen, das ihren unausweichlichen Tod durch die Hände der Untoten voraussagte. Dann jedoch sprach Iomedae, 'Solange mein Wille noch stark und mein Glaube ungebrochen ist, wird mich kein arkaner Schatten aufhalten.' Die Erbin erhob das Heft mit der zersplitterten Klinge, erstrahlte im Licht von Arodens heiligem Zeichen und richtete ein Gebet an ihren göttlichen Schutzherrn. Als die Worte ihre Lippen verließen, wurden die Herzen der Soldaten mit Hoffnung und Glaube erfüllt, ihre erschöpften Körper gewannen ihre Kraft zurück, und die auf ihren Seelen liegenden Schatten wurden vertrieben. Nachdem sie ihr Gebet beendet hatte, sprach Iomedae, erneut von Arodens Segen erfüllt, 'Ich schwöre bei meinem Leben, dass meine Entschlossenheit, die Unheiligen zur Rechenschaft zu ziehen, niemals wanken wird, solange Golarion vom Bösen des Wispernden Tyranns verschlungen wird, und ich erst ruhen werde, wenn auch der Letzte von Tar-Baphons Schergen reglos am Boden liegt.' Mit diesen Worten legte Iomedae ihre strahlende Hand auf die zerbrochene Klinge, die von ihrem rechtschaffenen Zorn und ihrem reinen Herzen augenblicklich neu geschmiedet wurde. Und so vollbrachte sie die sechste ihrer elf großen Taten ..."

"Iomedaes Taten" — Gegenstände — Pathfinder: WotR Database